DJI Osmo Mobile SE im Test – Lohnt sich der Smartphone-Gimbal im Alltag?

Veröffentlicht 5 Min. Lesezeit
7/10
DJI Osmo Mobile SE
Meine Bewertung nach dem Test
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Ich will mit meinen Videos besser werden. Nicht Filmstudio-perfekt, sondern bei mir zu Hause und draußen im echten Alltag. Genau dafür lag zu Weihnachten das passende Geschenk unter dem Baum: der DJI Osmo Mobile SE, ein Smartphone-Gimbal, den mir meine Freundin geschenkt hat.

Gesponsert ist hier also nichts. Ich wollte nur eins wissen: Hilft mir der Gimbal wirklich, ruhigere Handy-Videos und bessere Produktaufnahmen zu machen? Getestet habe ich ihn im Winter, bei Schnee und Nässe, beim Gehen und mit Gesichtsverfolgung.

Die kurze Antwort: Für Content Creator eine klare Empfehlung, für gelegentliche Handy-Videos eher nicht nötig.

Kurzfazit

Das hat mir gefallen

  • Sehr ruhige Aufnahmen beim Gehen, auch auf nassem, rutschigem Boden.
  • Die Gesichtsverfolgung funktioniert zuverlässig, auch wenn ich mich drehe.
  • In Sekunden einsatzbereit: aufklappen, Handy dran, los.
  • Hochwertige Haptik und eine praktische Handyhalterung mit Klemme oder Magnet.
  • Mit Standfuß steht der Gimbal stabil, ideal für Selbstaufnahmen und Produktvideos.

Das hat mich gestört

  • Zusammengeklappt ist er für die Jackentasche noch recht groß.
  • Tracking und Gimbal-Funktionen brauchen die DJI-App, mit der normalen iPhone-Kamera-App klappt das nicht.
  • Mit rund 80 € nicht gerade günstig.
  • Einmal ging mir mitten in der Aufnahme der Akku aus, dann sackt der Gimbal sofort ab.

Geeignet für: Content Creator, YouTuber und alle, die draußen ruhige Handy-Videos, Vlogs oder Produktaufnahmen machen wollen.

Weniger geeignet für: alle, die nur ab und zu ein kurzes Handy-Video drehen.

Mein Testvideo

In gut fünf Minuten siehst du Unboxing, Aufbau und den Praxistest draußen im Schnee.

Mit Klick wird das Video von YouTube geladen. Dabei werden Daten an Google übertragen. Auf YouTube ansehen

Unboxing und erster Eindruck

Beim Auspacken war mir vor allem eins wichtig: Ist der DJI Osmo Mobile SE (Affiliate-Link) klein, handlich und leicht genug, um ihn unterwegs dabeizuhaben? Mein erster Eindruck war durchweg positiv. In der Hand liegt er ein bisschen wie eine Pistole, und die Haptik ist hochwertig. Das darf man für rund 80 € aber auch erwarten.

Die Handyhalterung gefällt mir besonders. Das Smartphone wird festgeklemmt oder magnetisch befestigt. Eine kurze Anleitung steckt direkt im Deckel der Verpackung.

Aufbau: Wie schnell ist der Gimbal einsatzbereit?

Richtig schnell. Einschalten, aufklappen, Handy dran, und schon kann es losgehen. Kleiner Tipp aus dem Test: Wenn du den Gimbal eingeschaltet auf den Tisch legst, dreht er sich munter weiter wie ein kleiner Wurm. Also besser ausschalten, wenn du ihn ablegst.

Mit dem angebauten Standfuß steht der Gimbal stabil. Dass das Handy umkippt, musst du nicht befürchten.

Meine Erfahrungen im Winter-Praxistest

Für den eigentlichen Test bin ich bewusst bei schlechtem Wetter rausgegangen. Es war nass und rutschig, überall lag noch Schnee. Wenn der Gimbal hier ruhige Bilder liefert, schafft er es auch im normalen Alltag.

Beim Gehen

Ich bin einfach normal gelaufen und habe dabei in die Kamera gesprochen. Selbst als ich absichtlich geschüttelt habe, blieb das Bild ruhig. Auch beim Gang über die Wiese sieht man im Video keinen Unterschied. Den Ton habe ich übrigens mit einem Mikrofon von DJI aufgenommen.

Gesichtsverfolgung

Die Gesichtsverfolgung hat mich am meisten überzeugt. Auch wenn ich mich drehe, bleibt die Kamera auf mir. Im zweiten Test habe ich den Gimbal mit Standfuß auf einen Baumstumpf gestellt und bin herumgelaufen. Er ist mir zuverlässig gefolgt. Man fühlt sich dabei fast ein bisschen beobachtet.

Joystick, Panorama und Nahaufnahmen

Über den Joystick lässt sich die Kamera gezielt schwenken. Das ist für Produktvideos genau richtig: Ein Produkt langsam umkreisen oder für eine Nahaufnahme sauber heranfahren geht damit deutlich ruhiger als aus der freien Hand. Auch Panoramaaufnahmen habe ich ausprobiert. Wie man vom Selfie-Modus wieder auf die Rückkamera wechselt, musste ich allerdings erst kurz herausfinden.

Was mich stört

Zusammengeklappt ist der Gimbal zwar kompakt, für die Winterjacke aber immer noch recht groß. Bei mir hat er oben aus der Tasche herausgeschaut. Etwas kleiner wäre schön.

Außerdem brauchst du für die Gimbal-Funktionen die App von DJI. Mit der normalen Kamera-App des iPhones funktioniert das nicht, gerade in Kombination mit einem externen Mikrofon. Und der Akku sollte vor längeren Drehs voll sein: Als er leer war, sackte der Gimbal mitten in der Aufnahme sofort ab.

Lohnt sich der DJI Osmo Mobile SE für rund 80 €?

Das hängt davon ab, was du vorhast. Wenn du nur ab und zu ein kurzes Handy-Video aufnimmst, brauchst du den Gimbal nicht unbedingt. Dafür ist er mit rund 80 € zu teuer.

Wenn du aber Content machst, Vlogs drehst oder hochwertige Produktaufnahmen mit Nahaufnahmen und Schwenks willst, lohnt er sich. Für mich ist es der erste Gimbal, und ich bin ehrlich überrascht, wie gut die Technik funktioniert. Ich werde ihn für meine Produktvideos ab jetzt regelmäßig nutzen.

Häufige Fragen

Funktioniert der DJI Osmo Mobile SE mit dem iPhone?

Ja, für Gimbal-Funktionen wie Tracking brauchst du aber die DJI-App. Mit der normalen Kamera-App des iPhones klappt das nicht.

Funktioniert der Gimbal auch bei Kälte und Schnee?

In meinem Wintertest bei Schnee und Nässe hat er problemlos funktioniert und ruhige Aufnahmen geliefert.

Wie gut ist die Gesichtsverfolgung?

Sehr gut. Auch wenn ich mich gedreht habe oder der Gimbal auf dem Standfuß stand und ich herumgelaufen bin, ist er mir zuverlässig gefolgt.

Passt der Gimbal in die Jackentasche?

Zusammengeklappt ja, er ist aber recht groß. In meiner Winterjacke hat er oben herausgeschaut.

Wie wird das Handy befestigt?

Über eine Halterung, die das Handy festklemmt oder magnetisch hält.

Für wen lohnt sich der Gimbal?

Für Content Creator, Vlogger und alle, die regelmäßig ruhige Handy-Videos oder Produktaufnahmen machen. Für gelegentliche kurze Clips eher nicht.

Mein Fazit

Der DJI Osmo Mobile SE hat genau das gemacht, was ich mir gewünscht habe: ruhigere Bewegungen, saubere Produktaufnahmen und eine Gesichtsverfolgung, auf die ich mich verlassen kann. Selbst bei Schnee und Nässe lief er ohne Probleme.

Kleine Abzüge gibt es für die Größe in der Jackentasche, die Pflicht zur DJI-App und den Preis von rund 80 €.

Thorben meint: Für Content Creator ein Daumen hoch, eigentlich sogar zwei. Wer nur ab und zu ein kurzes Handy-Video macht, kann sich das Geld sparen.

Hättest du für den Gimbal eine Verwendung? Schreib es mir gern in die Kommentare unter dem Video.

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Smartphone-Gimbal kaufen: Darauf solltest du achten

Ein Smartphone-Gimbal gleicht Bewegungen beim Filmen aus und sorgt so für ruhige Handy-Videos. Vor dem Kauf lohnt sich ein Blick auf diese Punkte.

Stabilisierung: Gimbals mit drei Achsen gleichen Wackler in alle Richtungen aus. Das ist besonders beim Gehen und für Vlogs wichtig.

Tracking: Eine gute Gesichts- und Objektverfolgung hält dich oder ein Produkt automatisch im Bild. Achte darauf, welche App dafür nötig ist.

Halterung: Eine Magnet- oder Klemmhalterung macht den Gimbal schnell einsatzbereit. Prüfe vor dem Kauf, ob dein Handy von Größe und Gewicht her passt.

Größe und Akku: Faltbare Modelle passen besser in die Tasche. Für längere Drehs zählt außerdem die Akkulaufzeit.

Wie sich ein Einsteiger-Gimbal im Winteralltag schlägt, liest du oben in meinem Test des DJI Osmo Mobile SE.

Thorben Berndt

Ich teste Gadgets und Technik im Alltag und zeige auf YouTube, was sich wirklich lohnt – und was nicht.

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