RENPHO Smart Springseil im Test – Motiviert das Springseil mit App wirklich?

Veröffentlicht 5 Min. Lesezeit
7/10
RENPHO Smart Springseil
Meine Bewertung nach dem Test
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Jedes Jahr dasselbe: Im Januar gibt es gute Sport-Vorsätze, und ein paar Wochen später ist alles wieder beim Alten. Das RENPHO Smart Springseil soll dabei helfen, dranzubleiben. Es zählt deine Sprünge, misst die Trainingszeit und schickt alles per Bluetooth in eine App.

Ich habe das Springseil selbst gekauft und wollte wissen: Motiviert es wirklich zum Weitermachen, ist die App auch für Anfänger sinnvoll, oder landet das Seil nach ein paar Tagen doch in der Ecke?

Die kurze Antwort: Ein sinnvolles Trainingsgerät für alle, die an ihrer Ausdauer arbeiten wollen. Die Motivation musst du aber selbst mitbringen.

Kurzfazit

Das hat mir gefallen

  • Zählt die Sprünge direkt am Griff, auch ohne App.
  • Die App erkennt das Training automatisch und speichert alle Einheiten.
  • Rutschfeste Gummigriffe, das Springseil macht einen soliden Eindruck.
  • Batterien sind direkt dabei.
  • Effektives Ausdauertraining auf kleinem Raum.

Das hat mich gestört

  • Das Einfädeln des Seils beim Aufbau ist etwas fummelig.
  • Die smarten Funktionen gibt es nur mit der App, ohne App bleibt ein einfacher Zähler.
  • Die angezeigte Trainingszeit in der App passte bei meinem Test nicht ganz.
  • Ersetzt keinen Trainer: Ohne eigenes Ziel nutzt auch die beste App nichts.

Geeignet für: alle, die regelmäßig an ihrer Ausdauer arbeiten wollen und ihre Fortschritte gern in Zahlen sehen.

Weniger geeignet für: alle, die nur ab und zu mal springen möchten. Dafür reicht auch ein einfaches Springseil ohne Zähler.

Mein Testvideo

Im Video siehst du Unboxing, Aufbau, meinen ersten Sprungversuch und die App im Live-Test.

Mit Klick wird das Video von YouTube geladen. Dabei werden Daten an Google übertragen. Auf YouTube ansehen

Was ist im Karton?

Im Karton des RENPHO Smart Springseils (Affiliate-Link) findest du:

  • die beiden Griffe mit integriertem Zähler
  • das Springseil
  • Batterien für den Zähler
  • einen Aufbewahrungsbeutel
  • die Bedienungsanleitung

Aufbau: etwas Geduld nötig

Zuerst kommen die Batterien in den Griff, beide mit dem Minuspol zuerst, dann wird der Deckel zugedreht. Danach wird das Seil durch eine kleine Klemme am Griff gefädelt, oben durchgezogen, einmal gedreht und wieder durch die Klemme zurückgeführt. Das ist etwas fummelig.

Mit Auspacken und Anleitung lesen war ich nach etwa fünf Minuten startklar. Kein Hexenwerk, aber auch nicht in einer Minute erledigt.

Erster Eindruck

Das Springseil wirkt solide. Die Griffe sind gummiert, nichts rutscht in der Hand. Eingeschaltet wird der Zähler mit einem Knopfdruck, danach beginnt er sofort mit dem Zählen.

Meine Erfahrungen im Praxistest

Der erste Versuch

Ehrlicherweise war der erste Test ein bisschen peinlich: Nach wenigen Sprüngen war ich komplett außer Atem. Genau das zeigt aber, wie effektiv Seilspringen als Ausdauertraining ist. Nicht umsonst gehört es bei Boxern zum festen Training.

Ein Tipp aus eigener schmerzhafter Erfahrung: Spring nicht barfuß. Ein Treffer vom Seil auf den nackten Fuß tut ordentlich weh.

Die App im Live-Test

Die zugehörige App von RENPHO war schnell installiert, und das Springseil ließ sich per Bluetooth über eine eigene Funktion in der App verbinden. Danach zeigt sie deine Einheiten mit Sprüngen, Trainingszeit und geschätztem Kalorienverbrauch.

Praktisch: Beim nächsten Sprungversuch hat die App automatisch erkannt, dass ich trainiere, und die Sprünge mitgezählt. Die Trainingszeit stimmte bei mir allerdings nicht ganz. Die App zeigte 17 Minuten an, weil ich zwischendurch viel ausprobiert und pausiert habe. Den Kalorienwert solltest du ohnehin nur als grobe Schätzung sehen.

Was mich stört

Die smarten Funktionen wie Verlauf, Auswertung und automatisches Tracking gibt es nur mit der App. Ohne App bleibt ein einfacher Zähler für Sprünge und Zeit. Das funktioniert, ist aber eben kein großer Mehrwert gegenüber einem normalen Springseil.

Der wichtigere Punkt betrifft die Motivation: Das Springseil ersetzt keinen Trainer. Die Zahlen in der App helfen dabei, Fortschritte zu sehen. Ein Ziel und den Willen, regelmäßig zu springen, musst du aber selbst mitbringen. Sonst landet auch das smarteste Springseil in der Ecke.

Lohnt sich das RENPHO Smart Springseil?

Wenn du nur ab und zu springen willst, eher nicht. Wenn du aber gezielt an deiner Ausdauer und Kondition arbeiten möchtest, ist das Springseil ein sinnvolles Trainingsgerät. Der Zähler und die App machen sichtbar, ob du dich verbesserst, und genau das kann beim Dranbleiben helfen.

Für mich ist es kein absolutes Highlight-Produkt. Ich verstehe aber, warum es so beliebt ist: Es macht genau das, was es soll. Und nachdem ich gesehen habe, wie schnell ich außer Atem war, werde ich es definitiv weiter nutzen.

Häufige Fragen

Funktioniert das Springseil auch ohne App?

Ja, als einfacher Zähler für Sprünge und Trainingszeit. Verlauf, Auswertungen und automatisches Tracking gibt es nur mit der App.

Wie wird das Springseil mit der App verbunden?

Per Bluetooth über eine eigene Funktion in der RENPHO-App. Bei mir hat das auf Anhieb geklappt.

Wie aufwendig ist der Aufbau?

Batterien einsetzen und das Seil durch die Klemmen an den Griffen fädeln. Das ist etwas fummelig, mit Anleitung war ich nach rund fünf Minuten fertig.

Sind Batterien dabei?

Ja, die Batterien für den Zähler liegen bei.

Wie genau ist das Tracking?

Die Sprünge wurden bei mir zuverlässig gezählt. Die Trainingszeit war zu hoch, weil Pausen mitgezählt wurden. Den Kalorienverbrauch zeigt die App nur als Schätzung an.

Für wen lohnt sich das Springseil?

Für alle, die regelmäßig Ausdauer trainieren und ihre Fortschritte verfolgen wollen. Wer nur gelegentlich springt, braucht keinen Zähler.

Mein Fazit

Das RENPHO Smart Springseil ist ein solides, sinnvolles Fitness-Gadget. Es zählt zuverlässig, die App erkennt das Training automatisch, und Seilspringen selbst ist ein sehr effektives Ausdauertraining. Abzüge gibt es für den fummeligen Aufbau, die ungenaue Zeitmessung und dafür, dass die smarten Funktionen nur mit App funktionieren.

Thorben meint: Kein Wundermittel gegen gescheiterte Vorsätze, aber ein gutes Werkzeug für alle, die wirklich dranbleiben wollen. Ich springe auf jeden Fall weiter und bin gespannt, wie sich meine Kondition entwickelt.

Ist Seilspringen etwas für dich, oder würdest du es nie durchziehen? Schreib es mir gern in die Kommentare unter dem Video.

Weitere Tests auf thorbentestet.com

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Springseil mit Zähler kaufen: Darauf solltest du achten

Ein Springseil mit Zähler zeigt dir, wie viele Sprünge du schaffst und wie lange du trainierst. Smarte Modelle speichern deine Einheiten zusätzlich in einer App. Vor dem Kauf lohnt sich ein Blick auf diese Punkte.

Zähler und App: Prüfe, welche Funktionen auch ohne App laufen. Ein Zähler direkt am Griff ist praktisch, wenn du das Handy nicht dabeihaben willst.

Griffe: Rutschfeste Griffe sorgen für sicheren Halt, auch wenn die Hände beim Training schwitzig werden.

Seil und Länge: Das Seil sollte sich an deine Körpergröße anpassen lassen. Plane für den Aufbau etwas Zeit ein, das Einfädeln kann fummelig sein.

Training: Trag beim Springen Schuhe und such dir eine ebene Fläche mit genug Platz nach oben.

Wie sich ein smartes Springseil im Alltag schlägt, liest du oben in meinem Test des RENPHO Smart Springseils.

Thorben Berndt

Ich teste Gadgets und Technik im Alltag und zeige auf YouTube, was sich wirklich lohnt – und was nicht.

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