Ninja CREAMi Scoop & Swirl im Test: Lohnt sich die Eismaschine mit Softeis?

Veröffentlicht 5 Min. Lesezeit
9/10
Ninja CREAMi Scoop & Swirl
Meine Bewertung nach dem Test
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Ich wollte an einem heißen Tag leckeres Eis machen, aber die Maschine hatte erst mal andere Pläne. In dem Moment dachte ich ehrlich: Die schicke ich zurück.

Ich habe die Ninja CREAMi Scoop & Swirl mit zwei Behältern für rund 250 € selbst gekauft und getestet: normales Eis, Frozen Joghurt und Softeis. Kommt da wirklich cremiges Eis heraus oder nur Matsch? Und lohnt sich die Maschine im Vergleich zur Eisdiele?

Die kurze Antwort: Das Eis ist richtig lecker und cremig, und die Softeis-Funktion macht Spaß. Die Maschine ist aber groß, teuer, laut, und du musst 24 Stunden vorausplanen.

Kurzfazit

Das hat mir gefallen

  • Richtig cremiges Eis und Frozen Joghurt.
  • Softeis-Funktion mit Zapfhahn.
  • Mix-In-Funktion für Stückchen wie Schokolade oder Kekse.
  • Du weißt genau, welche Zutaten im Eis sind, auch laktosefrei möglich.
  • Großes Rezeptheft mit vielen Ideen.
  • Solide Verarbeitung, das Plastik wirkt nicht billig.
  • Kann auch Milchshakes, Sorbet und mehr.

Das hat mich gestört

  • Groß und schwer, passt nicht in jede Küche.
  • Mit rund 250 € kein günstiges Gadget.
  • Die Masse muss etwa 24 Stunden vorher eingefroren werden.
  • Beim Verarbeiten sehr laut.
  • Für das Softeis braucht es etwas Übung.

Geeignet für: alle, die regelmäßig Eis, Frozen Joghurt oder Milchshakes machen, gern neue Sorten ausprobieren oder genau wissen wollen, was drin ist.

Weniger geeignet für: alle, die nur ab und zu Eis essen, wenig Platz in der Küche haben oder spontan ohne Vorbereitung Eis wollen.

Mein Testvideo

Im Video siehst du die Zubereitung von Vanilleeis und Frozen Joghurt, die Mix-In-Funktion und meinen ersten Softeis-Versuch.

Mit Klick wird das Video von YouTube geladen. Dabei werden Daten an Google übertragen. Auf YouTube ansehen

So funktioniert die Ninja CREAMi

Das Prinzip der Ninja CREAMi Scoop & Swirl (Affiliate-Link) ist einfach: Du bereitest die Eismasse in einem Becher vor und frierst sie ein. Danach setzt du den Becher in die Maschine, drückst ein paar Knöpfe, und eine Klinge verarbeitet die gefrorene Masse zu cremigem Eis.

Die Scoop-&-Swirl-Variante kann zusätzlich Softeis über einen Zapfhahn ausgeben. Laut Hersteller gibt es insgesamt 13 Funktionen, unter anderem Eiscreme, Gelato, Sorbet, Milchshakes und Mix-In.

Erster Eindruck

Die Maschine ist ein richtiger Brocken und passt nicht in jede Küche. Die Verarbeitung wirkt solide. Es ist viel Kunststoff verbaut, der aber nicht billig wirkt.

Meine Erfahrungen im Praxistest

Test 1: Vanilleeis

Für mein erstes Eis habe ich diese Zutaten verrührt und in den Becher gefüllt:

  • 240 ml Milch
  • 3 EL Kondensmilch
  • ½ EL Vanilleextrakt

Wichtig: Stell den Auslass vorher auf „Close“, sonst läuft die Masse heraus.

Nach 24 Stunden im Gefrierfach war die Masse durchgefroren. Becher einsetzen, Klinge nicht vergessen, „Scoop“ und dann „Ice Cream“ wählen. Nach etwa zwei Minuten sah es noch sehr flockig aus. Danach habe ich meine Stückchen hinzugefügt und die Mix-In-Funktion gestartet.

Das Ergebnis: super cremig, richtig lecker und genau so, wie ich mir das vorgestellt habe.

Test 2: Frozen Joghurt

Für den Frozen Joghurt habe ich das Rezept aus dem offiziellen Handbuch genommen, und das ist denkbar einfach: 480 g Joghurt, sonst nichts. Ebenfalls 24 Stunden einfrieren.

Danach habe ich die Masse verarbeitet und wollte zum Schluss echtes Softeis haben. Das Ergebnis war schön glatt gerührt. Beim Zapfen brauche ich noch etwas Übung, perfekt sah es noch nicht aus. Geschmacklich war es aber richtig erfrischend. Das mache ich jetzt öfter.

Die Lautstärke: fast ein Rückgabegrund

Beim Frozen Joghurt, meinem allerersten Versuch, war die Maschine extrem laut. Genau da dachte ich, dass ich sie zurückschicke. Mein Tipp: Mach dein Eis lieber mittags als spät abends, die Nachbarn werden es dir danken.

Preisvergleich: Ninja CREAMi vs. Eisdiele

Wenn du mit zwei, drei Leuten in der Eisdiele sitzt, kommt schnell einiges zusammen. Für ein Spaghetti-Eis sollten wir zuletzt 10 € zahlen, eine Kugel kostet bei uns 2 €.

Ein selbst gemachter Becher kostet je nach Zutaten im Schnitt etwa 2 bis 3 €. Dazu kommt natürlich der Preis der Maschine: Ich habe rund 250 € mit zwei Bechern bezahlt.

Mir ging es aber weniger ums Geld. Bei der Eisdiele weiß ich nie genau, was im Eis steckt. Selbst gemacht kenne ich alle Zutaten, kann zum Beispiel laktosefreie Milch nehmen, und es geht schnell und einfach.

Für wen lohnt sich die Ninja CREAMi?

Die Maschine lohnt sich für alle, die regelmäßig Eis, Frozen Joghurt oder Milchshakes machen. Sie kann das alles problemlos, und mit dem großen Rezeptheft gibt es viel auszuprobieren. Auch wer eigene Eissorten erfinden oder genau wissen will, was drin ist, ist hier richtig.

Wer nur einmal im Monat Eis macht, wird die Maschine dagegen irgendwann im hinteren Küchenregal einstauben lassen.

Häufige Fragen

Wie lange muss die Eismasse einfrieren?

Etwa 24 Stunden. Erst dann ist die Masse richtig durchgefroren.

Kann die Ninja CREAMi Scoop & Swirl Softeis machen?

Ja, über den Zapfhahn. Für ein schönes Softeis braucht es aber etwas Übung.

Ist die Ninja CREAMi laut?

Ja, beim Verarbeiten ist sie sehr laut. Ich würde sie nicht spät abends benutzen.

Kann man laktosefreies Eis machen?

Ja. Du bestimmst die Zutaten selbst und kannst zum Beispiel laktosefreie Milch verwenden.

Was kostet eine Portion selbst gemachtes Eis?

Je nach Zutaten etwa 2 bis 3 € pro Becher.

Wie groß ist die Ninja CREAMi?

Ziemlich groß und schwer. Plane in der Küche ausreichend Platz ein.

Mein Fazit

Am Anfang dachte ich, die Ninja CREAMi sei nur ein teures Küchenprojekt aus den sozialen Medien. Spätestens nach dem ersten Eis war klar: Es ist richtig lecker und macht Spaß. Größe, Preis, Lautstärke und die 24 Stunden Vorbereitung sind aber echte Kritikpunkte.

Thorben meint: Für alle, die regelmäßig Eis machen und wissen wollen, was drin ist, gibt es von mir beide Daumen hoch und eine klare Kaufempfehlung.

Würdest du dir so eine Eismaschine holen, oder gehst du lieber in die Eisdiele? Schreib es mir gern in die Kommentare unter dem Video.

Weitere Tests auf thorbentestet.com

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Eismaschine kaufen: Darauf solltest du achten

Eine Eismaschine wie die Ninja CREAMi bringt Eis, Frozen Joghurt und Softeis in die eigene Küche. Vor dem Kauf lohnt sich ein Blick auf diese Punkte.

Funktionsprinzip: Bei der Ninja CREAMi wird die Masse vorher eingefroren und dann verarbeitet. Klassische Eismaschinen mit Kompressor rühren die Masse direkt kalt.

Vorbereitung: Plane bei der CREAMi etwa 24 Stunden zum Einfrieren ein. Zusätzliche Becher helfen, mehrere Sorten vorzubereiten.

Funktionen: Achte darauf, ob du Softeis, Sorbet, Milchshakes oder eine Mix-In-Funktion brauchst.

Größe und Lautstärke: Die Geräte sind groß und beim Verarbeiten laut. Miss den Platz in deiner Küche vorher aus.

Zutaten: Selbst gemachtes Eis lässt sich individuell anpassen, zum Beispiel laktosefrei oder mit weniger Zucker.

Wie sich die Ninja CREAMi Scoop & Swirl mit Vanilleeis, Frozen Joghurt und Softeis schlägt, liest du oben in meinem Test.

Thorben Berndt

Ich teste Gadgets und Technik im Alltag und zeige auf YouTube, was sich wirklich lohnt – und was nicht.

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