DJI Osmo Pocket 4 im Test: 499 € wert oder reicht ein Smartphone?

Veröffentlicht 5 Min. Lesezeit
8/10
DJI Osmo Pocket 4
Meine Bewertung nach dem Test
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Transparenz-Hinweis: Die DJI Osmo Pocket 4 wurde mir als Leihgerät zum Testen zur Verfügung gestellt und geht nach dem Test zurück. Es gab keine Vorgaben zum Inhalt, meine Meinung ist meine eigene. Der Beitrag enthält außerdem Affiliate-Links.

499 € für eine Kamera, die kleiner ist als meine Hand. Ist die DJI Osmo Pocket 4 ihr Geld wert, oder reicht ein Smartphone? Ich habe sie nicht im Labor getestet, sondern im Alltag: beim Spazierengehen, mit Mikrofon und bei meinen typischen Produktaufnahmen.

Die kurze Antwort: Die Pocket 4 ist klein, hochwertig und macht das Filmen unterwegs deutlich einfacher. Ihr größter Vorteil ist für mich aber nicht die Bildqualität, sondern dass sie alles vereinfacht. Für gelegentliche Urlaubsclips reicht ein Smartphone.

Kurzfazit

Das hat mir gefallen

  • Sehr kompakt und ultraleicht, typisch hochwertige DJI-Verarbeitung.
  • Sofort einsatzbereit: Display drehen und losfilmen.
  • Filmen beim Gehen macht deutlich mehr Spaß als mit dem Smartphone in der Hand.
  • DJI Mic Mini lässt sich direkt anschließen.
  • Der Standfuß meines DJI Osmo Mobile SE passt.
  • Hinstellen, und die Kamera verfolgt dich beim Filmen.
  • Interner Speicher, eine Speicherkarte ist nicht sofort nötig.

Das hat mich gestört

  • Mit 499 € für die Standard-Edition teuer, die Creator Combo kostet noch mehr.
  • Die Bildqualität ist für mich kein großer Vorteil gegenüber einem guten Smartphone.
  • Ersetzt kein komplettes Setup: gutes Licht, guter Ton und Planung bleiben wichtig.

Geeignet für: Content Creator und Hobby-Vlogger, die viel unterwegs filmen, beim Gehen sprechen oder sich selbst ohne Kameramann aufnehmen wollen.

Weniger geeignet für: alle, die nur ab und zu ein paar Urlaubsclips machen. Dafür reicht das Smartphone.

Mein Testvideo

Im Video siehst du das Unboxing, meinen Spaziergang mit der Kamera, den Test mit dem DJI Mic Mini, Produktaufnahmen und sogar ein Gewitter.

Mit Klick wird das Video von YouTube geladen. Dabei werden Daten an Google übertragen. Auf YouTube ansehen

Lieferumfang

Die DJI Osmo Pocket 4 (Affiliate-Link) kommt in einem schicken weißen Karton. In der Standard-Edition sind enthalten:

  • die Kamera
  • ein USB-C-Kabel
  • ein Adapter, um die Kamera auf Stative zu schrauben
  • eine Handschlaufe, damit die Kamera nicht herunterfällt
  • eine weiche schwarze Schutztasche

Ein schönes Detail: Der Standfuß meines DJI Osmo Mobile SE passt auch an die Pocket 4 und steht super stabil.

Erster Eindruck und Technik

Typisch DJI: klein, hochwertig verarbeitet und sofort einsatzbereit. Du drehst einfach das Display, und schon kannst du filmen.

Laut Hersteller hat die Pocket 4 unter anderem:

  • einen 1-Zoll-CMOS-Sensor
  • 4K-Aufnahmen mit bis zu 240 fps
  • 3-Achsen-Stabilisierung
  • drei Mikrofone
  • ein 2-Zoll-Display
  • internen Speicher (laut Angebot 107 GB)

Datenblätter kann man aber lange herunterrattern. Mich hat interessiert, was die Kamera im Alltag kann.

Meine Erfahrungen im Praxistest

Unterwegs filmen

Ich war mit der Kamera mittags im Wald unterwegs, auf dem Weg zum Aussichtspunkt am Kanal, wo ich auch sonst oft filme. Genau für so etwas ist die Pocket 4 gedacht: Sie ist ultraleicht, liegt gut in der Hand und macht beim Filmen deutlich mehr Spaß als ein Smartphone.

Mit dem DJI Mic Mini

Mein DJI Mic Mini konnte ich direkt verbinden: Empfänger an die Kamera anstecken, fertig. Auf dem Display sieht man die Pegelausschläge, so weißt du sofort, dass der Ton aufgenommen wird.

Produktaufnahmen

Ich wollte wissen, ob die Kamera auch meine typischen Produktaufnahmen schafft. Schwenks hin und her haben super funktioniert.

Aufnahmen für die Seele

Und dann konnte ich mit der Pocket 4 sogar ein Gewitter filmen. Solche Aufnahmen machen einfach Spaß.

Selbst filmen ohne Kameramann

Du kannst die Kamera hinstellen, und sie verfolgt dich beim Filmen. Für Solo-Creator wie mich ist das extrem praktisch.

Preis: Lohnt sich die Pocket 4?

Die Standard-Edition kostet 499 €, die Creator Combo mit mehr Zubehör noch etwas mehr. Deshalb würde ich sie nicht jedem empfehlen.

Wenn du dein Smartphone ohnehin dabei hast und nur ein paar Urlaubsclips drehst, nimm einfach das Smartphone. Dafür brauchst du keine extra Kamera. Und auch die Pocket 4 ersetzt nicht automatisch jedes Setup: Gutes Licht, guter Ton und etwas Planung bleiben wichtig.

Für mich ist der größte Vorteil nicht die Bildqualität, die bekomme ich auch mit dem Smartphone hin. Der Vorteil ist, dass alles einfacher wird: Kamera an, hinstellen oder in die Hand nehmen, filmen und sprechen, fertig.

Häufige Fragen

Was kostet die DJI Osmo Pocket 4?

Die Standard-Edition kostet 499 €, die Creator Combo etwas mehr.

Braucht die Pocket 4 eine Speicherkarte?

Nicht sofort. Sie hat einen internen Speicher.

Kann man ein externes Mikrofon anschließen?

Ja. Mein DJI Mic Mini ließ sich direkt verbinden.

Kann die Kamera mich automatisch verfolgen?

Ja. Du kannst sie hinstellen, und sie verfolgt dich beim Filmen.

Ist die Pocket 4 besser als ein Smartphone?

Bei der Bildqualität ist der Unterschied für mich nicht entscheidend. Ihre Stärken sind die Stabilisierung, die einfache Bedienung und das Filmen unterwegs.

Passt Zubehör anderer DJI-Produkte?

In meinem Test passte der Standfuß des DJI Osmo Mobile SE, und das DJI Mic Mini ließ sich verbinden.

Mein Fazit

Die DJI Osmo Pocket 4 ist keine Kamera, die man sich nebenbei holt. 499 € müssen gerechtfertigt sein. Wer nur gelegentlich filmt, kommt mit dem Smartphone aus. Wer aber Creator oder Hobby-Vlogger ist, beim Gehen sprechen, sich selbst filmen oder schnell schöne Produktaufnahmen machen will, bekommt ein Werkzeug, das vieles vereinfacht.

Thorben meint: Für Creator und Vlogger sehr interessant, für Gelegenheitsfilmer zu teuer.

Würdest du dir die Pocket 4 holen, oder reicht dir dein Smartphone? Schreib es mir gern in die Kommentare unter dem Video.

Weitere Tests auf thorbentestet.com

Überzeugt?
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Vlog-Kamera kaufen: Darauf solltest du achten

Eine Gimbal-Kamera wie die DJI Osmo Pocket 4 macht Filmen unterwegs einfacher. Vor dem Kauf lohnt sich ein Blick auf diese Punkte.

Smartphone oder Kamera: Für gelegentliche Clips reicht ein aktuelles Smartphone oft aus. Eine Gimbal-Kamera lohnt sich vor allem für regelmäßiges Filmen unterwegs.

Stabilisierung: Eine mechanische 3-Achsen-Stabilisierung sorgt beim Gehen für ruhige Aufnahmen.

Ton: Prüfe, ob sich Funkmikrofone direkt anschließen lassen.

Tracking: Eine automatische Personenverfolgung ist ideal, wenn du dich selbst filmst.

Speicher und Zubehör: Interner Speicher und Combos mit Zubehör sparen Zusatzkäufe, kosten aber mehr.

Wie sich die DJI Osmo Pocket 4 im Alltag schlägt und ob sie ihr Geld wert ist, liest du oben in meinem Test.

Thorben Berndt

Ich teste Gadgets und Technik im Alltag und zeige auf YouTube, was sich wirklich lohnt – und was nicht.

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