Ninja Blast Max im Test: Lohnt sich das Upgrade vom 10-€-Mixer?
Vor einiger Zeit habe ich einen tragbaren Mini-Mixer für rund 10 € getestet, und der war gar nicht so schlecht. Mit etwas längerer Laufzeit hat er Haferflocken und Banane klein bekommen. Aber okay reicht im Alltag nicht immer. Deshalb habe ich jetzt auf den Ninja Blast Max für rund 60 € aufgerüstet.
Ich habe ihn selbst gekauft und drei Tests gemacht: Frühstücksshake im direkten Duell mit dem günstigen Mixer, Reinigung und Eis crushen. Arbeitet er schneller, püriert er feiner, und ist er schnell wieder sauber?
Die kurze Antwort: Der Ninja Blast Max lässt den günstigen Mixer komplett alt aussehen. Er püriert viel schneller und feiner, reinigt sich fast von selbst und macht aus Eiswürfeln echten Schnee.
Kurzfazit
Das hat mir gefallen
- Deutlich schneller und feiner als mein günstiger 10-€-Mixer.
- Crush-Funktion macht aus Eiswürfeln feinen Schnee.
- Schnelle Reinigung: Wasser und Spülmittel rein, kurz mixen, ausspülen.
- Smoothie-Programm mit kurzer Pause, damit die Masse nachrutscht.
- Hochwertige, robuste Verarbeitung.
- Kabellos mit Akku, ideal für unterwegs.
Das hat mich gestört
- Lädt nicht per USB-C, sondern mit eigenem Ladekabel.
- Recht schwer für einen Mixer to go.
- Beim Eis crushen ziemlich laut.
- Ein paar kleine Körnchen von den Haferflocken bleiben.
Geeignet für: alle, die regelmäßig Smoothies oder Proteinshakes machen, auch unterwegs, im Büro oder nach dem Sport.
Weniger geeignet für: alle, die nur alle paar Wochen einen Shake machen. Dann reicht auch ein günstiger Mixer.
Mein Testvideo
Im Video siehst du das direkte Duell mit dem günstigen Mixer, den Reinigungstrick und den Eis-Test.
Was ist der Ninja Blast Max?
Der Ninja Blast Max (Affiliate-Link) ist ein tragbarer Akku-Mixer mit rund 570 ml Fassungsvermögen. Er besteht aus zwei Teilen: unten die Motoreinheit, oben der Mixbecher, den du einfach abklickst. Laut Hersteller gibt es drei Funktionen, unter anderem für Smoothies und zum Crushen von Eis.
Geladen wird er per Akku, allerdings nicht über USB-C, sondern mit einem eigenen Ladekabel.
Erster Eindruck
Der Mixer ist schwerer, als ich dachte, und erinnert ein bisschen an eine Litfaßsäule. Im Karton waren außer dem Mixer und dem Ladekabel nur Anleitungen. Alles wirkt aber super hochwertig. Ich habe nicht das Gefühl, dass er in Einzelteile zerspringt, wenn er mal herunterfällt.
Meine Erfahrungen im Praxistest
Test 1: Frühstücksshake im Duell
Für den Frühstücksshake habe ich in beide Mixer dasselbe gegeben:
- 50 g Haferflocken
- eine Banane
- etwas Milch
Der Unterschied war riesig: Der Ninja Blast Max war schon längst fertig, während der günstige Mixer sich noch durchkämpfte. Beim günstigen Modell musste ich hin und her wippen, damit überhaupt etwas passiert.
Das Ergebnis beim Ninja war richtig gut und lecker, nur ein paar kleine Körnchen von den Haferflocken waren noch drin. Beim günstigen Mixer konnte ich dagegen noch Bananenstückchen erkennen.
Was mir positiv aufgefallen ist: Im Smoothie-Programm pausiert der Ninja kurz, wartet, bis die Masse etwas nach unten gerutscht ist, und mixt dann weiter. So wird alles gleichmäßig püriert.
Test 2: Reinigung
Nach dem Shake war noch etwas Süßes im Becher. Du kannst den Becher abklicken und laut meinem Eindruck in die Spülmaschine geben. Für unterwegs habe ich aber einen Trick ausprobiert:
- einen Spritzer Spülmittel und etwas Wasser in den Becher geben
- zudrehen und die Mixfunktion starten
- ausgießen und kurz nachspülen
Das Ergebnis: super sauber und sofort bereit für den nächsten Einsatz.
Test 3: Eis crushen
Der Härtetest: Laut Verpackung soll der Ninja Eis zu Schnee machen. Ich habe Eiswürfel hineingegeben und die Crush-Funktion gestartet. Das war ziemlich laut, aber das Ergebnis hat mich umgehauen: super feiner Schnee. Damit hätte ich bei Weitem nicht gerechnet.
Ninja Blast Max vs. günstiger 10-€-Mixer
- Geschwindigkeit: Der Ninja ist viel schneller fertig.
- Ergebnis: Der Ninja püriert deutlich feiner, beim günstigen Mixer bleiben Stücke.
- Eis: Der Ninja crusht Eis zu feinem Schnee.
- Verarbeitung: Der Ninja wirkt deutlich hochwertiger.
- Preis: rund 60 € gegenüber rund 10 €
Günstig ist nicht automatisch schlecht. Der 10-€-Mixer hat seinen Zweck erfüllt. Im Alltag zählt aber Effizienz: Zutaten rein, starten, fertig. Und da ist der Ninja klar überlegen.
Häufige Fragen
Wie wird der Ninja Blast Max geladen?
Über den eingebauten Akku mit einem eigenen Ladekabel, nicht per USB-C.
Kann der Ninja Blast Max Eis crushen?
Ja. Mit der Crush-Funktion wurden meine Eiswürfel zu feinem Schnee.
Wie reinigt man den Ninja Blast Max?
Am einfachsten mit etwas Wasser und Spülmittel: kurz mixen, ausgießen, nachspülen.
Wie viel passt in den Becher?
Laut Hersteller rund 570 ml.
Lohnt sich der Aufpreis gegenüber einem günstigen Mini-Mixer?
Wenn du regelmäßig Shakes machst, ja. Der Ninja ist viel schneller und püriert deutlich feiner.
Mein Fazit
Der günstige 10-€-Mixer hat damals seinen Zweck erfüllt, gegen den Ninja Blast Max hat er aber keine Chance. Smoothies sind super schnell püriert, die Reinigung geht fast von selbst, und beim Eis-Test hat er mich richtig überrascht. Abzüge gibt es nur für das fehlende USB-C und die Lautstärke beim Crushen.
Thorben meint: Für rund 60 € beide Daumen hoch. Das Upgrade ist es allemal wert.
Bleibst du bei deiner Morgenstulle, oder probierst du auch mal Smoothies? Schreib es mir gern in die Kommentare unter dem Video.
Weitere Tests auf thorbentestet.com
Tragbaren Mixer kaufen: Darauf solltest du achten
Ein tragbarer Mixer ist praktisch für Smoothies und Proteinshakes unterwegs. Vor dem Kauf lohnt sich ein Blick auf diese Punkte.
Leistung: Günstige Mini-Mixer kämpfen oft mit Haferflocken, gefrorenem Obst oder Eis. Stärkere Modelle pürieren deutlich schneller und feiner.
Programme: Smoothie- und Crush-Programme mit Pausen sorgen für ein gleichmäßiges Ergebnis.
Akku und Laden: Prüfe, ob der Mixer per USB-C oder mit eigenem Ladekabel geladen wird.
Fassungsvermögen: Rund 500 ml reichen für einen großen Shake.
Reinigung: Ideal ist ein abnehmbarer Becher, der sich mit Wasser und Spülmittel selbst durchmixen lässt.
Wie sich der Ninja Blast Max gegen einen günstigen 10-€-Mixer schlägt, liest du oben in meinem Test.

