Tretmann Walking Pad Pro im Test: Das Homeoffice-Upgrade mit 10 % Steigung
Transparenz-Hinweis: Das Tretmann Walking Pad Pro wurde mir von Tretmann kostenlos zur Verfügung gestellt. Es gab keine Vorgaben zum Inhalt, und meine Meinung ist wie immer meine eigene. Der Beitrag enthält außerdem Affiliate-Links.
Ich habe auf meinem Kanal schon ein günstiges Walking Pad von PitPat getestet. Das Tretmann Walking Pad Pro soll die nächste Stufe sein: länger, stabiler und diesmal mit 10 % Steigung. Sind das sinnvolle Upgrades oder Features, die man am Ende gar nicht braucht?
Die kurze Antwort: Das Tretmann ist eine logische Weiterentwicklung. Längere Lauffläche, Steigung, Pausenfunktion und Silent Mode machen im Alltag einen echten Unterschied, gerade im Homeoffice.
Kurzfazit
Das hat mir gefallen
- Deutlich längere Lauffläche, ich rutsche hinten nicht mehr ab.
- Ausklappbare Steigung von 10 % für intensiveres Training ohne höheres Tempo.
- Pausenfunktion, zum Beispiel für den kurzen Gang zur Toilette.
- Silent Mode ohne Piepsen, ideal für Teamcalls.
- Magnetische Fernbedienung mit festem Platz am Gerät.
- Kein Aufbau nötig: Stecker rein und loslaufen.
- Umfangreicher Lieferumfang mit Batterien, Werkzeug und Silikonöl.
- Steuerbar auch per App, zum Beispiel Kinomap oder FitShow.
Worauf du achten solltest
- Größer als einfache Walking Pads, braucht also mehr Platz.
- Die Fülle an Technik-Features (Filter, Stromregelung) kann ich im kurzen Test nicht bewerten.
- Das Laufband muss, wie jedes Laufband, regelmäßig geölt und bei Bedarf zentriert werden.
Geeignet für: alle, die im Homeoffice oder vor dem Fernseher regelmäßig gehen wollen und mehr Komfort als bei einem Einstiegsgerät suchen.
Weniger geeignet für: alle mit sehr wenig Platz oder die nur ab und zu ein paar Schritte gehen wollen. Dann reicht ein günstiges Einstiegsgerät.
Mein Testvideo
Im Video siehst du den Lieferumfang, die Steigung, die Fernbedienung und den direkten Vergleich mit meinem PitPat Walking Pad.
Wer steckt hinter Tretmann?
Tretmann ist ein deutsches Unternehmen aus Harsewinkel. Die Mission laut Hersteller: Deutschland fit halten. Mir gefällt, dass beim Tretmann Walking Pad Pro (Affiliate-Link) offensichtlich auf Kundenfeedback gehört wurde. Das Gerät muss nicht aufgebaut werden. Stecker rein, einschalten, loslaufen.
Lieferumfang
- das Walking Pad
- ein Stromkabel
- eine magnetische Fernbedienung
- zwei Batterien für die Fernbedienung (das ist oft nicht selbstverständlich)
- ein Werkzeugset mit Inbusschlüssel
- Silikonöl für die Wartung
- eine Bedienungsanleitung
Mit Werkzeug und Silikonöl hast du alles, um das Laufband im ersten Jahr ohne Stress zu warten.
Die wichtigsten Unterschiede zum günstigen Walking Pad
Längere Lauffläche
Der erste große Unterschied ist die Lauffläche. Sie ist deutlich länger, laut Hersteller für Körpergrößen bis 2 Meter geeignet. Mit meinen 1,80 Metern hatte ich ordentlich Platz. Das gibt mehr Sicherheit, und ich rutsche nicht mehr hinten über die Rolle, wie beim günstigen Modell.
Das Laufdeck ist laut Hersteller PU-beschichtet und mit zwölf Dämpfern hybrid gedämpft. Das soll für einen natürlichen Bewegungsablauf und ein sanft gefedertes Abrollen sorgen.
10 % Steigung
Jetzt wird es richtig interessant. Mein PitPat lag flach auf dem Boden. Beim Tretmann kannst du eine Metallkonstruktion ausklappen und so eine Steigung von 10 % einstellen. Das Training wird dadurch intensiver, ohne dass du schneller gehen musst, und es ist gelenkschonender als Joggen.
Silent Mode und Pausenfunktion
Zwei Dinge haben mir richtig ein Lächeln ins Gesicht gezaubert:
- Silent Mode: Ein Knopfdruck auf der Fernbedienung, und es piepst nicht mehr. So bist du in Teamcalls ungestört, und auch die Partnerin kann weiterschlafen.
- Pause und Stopp: Wenn du eine Stunde gehst und kurz zur Toilette musst, drückst du einfach Pause. Kleines Detail, große Wirkung.
Magnetische Fernbedienung und Apps
Die Fernbedienung ist magnetisch und hat einen festen, mit einem Sticker markierten Platz am Gerät. Kein lästiges Suchen mehr unter dem Sofa oder auf dem Schreibtisch.
Alternativ kannst du das Walking Pad über Apps wie Zwift, Kinomap oder FitShow steuern.
Kein Verrutschen des Laufbands
Beim PitPat hat mich genervt, dass sich das Band nach und nach nach links oder rechts verschoben hat. Es machte Geräusche, und ich musste es beim Laufen zurückschieben. Tretmann setzt dagegen auf ein Zentriersystem (BandFix), das ein Verrutschen verhindern soll. Falls es doch passiert, erklärt die Anleitung sehr gut, wie du das Band wieder ausrichtest. Inbusschlüssel und Silikonöl sind ja dabei.
Weitere Technik laut Hersteller
- Belastbarkeit: bis 150 kg, DEKRA-zertifiziert
- Adaptive Stromregelung: soll den Motor länger leben lassen
- EMI- und EMC-Filter: wie bei teureren Studio-Laufbändern
- Hybrid-Dämpfung mit zwölf Dämpfern
Diese Punkte konnte ich in meinem Test nicht selbst überprüfen, ich gebe hier die Herstellerangaben wieder.
Tretmann vs. PitPat: mein Vergleich
Versteh mich nicht falsch: Das PitPat Walking Pad war ein super Einstiegsgerät und hat seinen Zweck erfüllt. Beim Gehen habe ich aber immer wieder Grenzen gespürt. Das Tretmann ist die logische Weiterentwicklung:
- Lauffläche: deutlich länger, kein Abrutschen hinten
- Steigung: 10 % statt flach
- Fernbedienung: mit Pausenfunktion, Silent Mode und Magnethalterung
- Laufband: Zentriersystem gegen Verrutschen
- Belastbarkeit: laut Hersteller bis 150 kg mit DEKRA-Zertifizierung
Häufige Fragen
Hat das Tretmann Walking Pad Pro eine Steigung?
Ja, über eine ausklappbare Metallkonstruktion lässt sich eine Steigung von 10 % einstellen.
Bis zu welcher Körpergröße ist das Walking Pad geeignet?
Laut Hersteller bis 2 Meter. Mit 1,80 Metern hatte ich ausreichend Platz.
Wie viel Gewicht hält das Tretmann Walking Pad Pro aus?
Laut Hersteller bis 150 kg, DEKRA-zertifiziert.
Ist das Walking Pad leise genug fürs Homeoffice?
Dank Silent Mode piepst es nicht mehr. Damit eignet es sich gut für Teamcalls.
Muss man das Walking Pad aufbauen?
Nein. Stecker rein, einschalten und loslaufen.
Kann man das Walking Pad per App steuern?
Ja, zum Beispiel mit Zwift, Kinomap oder FitShow.
Mein Fazit
Das Tretmann Walking Pad Pro ist eine echte Weiterentwicklung gegenüber meinem günstigen Einstiegsgerät. Die längere Lauffläche hat mein größtes Problem gelöst, und Steigung, Pausenfunktion und Silent Mode machen den Alltag im Homeoffice deutlich angenehmer. Mein Fazit ist sehr positiv, und zwar nicht, weil ich das Gerät kostenlos bekommen habe, sondern wegen genau dieser Features.
Thorben meint: Wer regelmäßig im Homeoffice oder vor dem Fernseher gehen möchte und mehr als ein Einstiegsgerät sucht, ist mit dem Tretmann sehr gut bedient.
Würdest du das Walking Pad während der Homeoffice-Schicht nutzen oder lieber vor dem Serienmarathon am Wochenende? Schreib es mir gern in die Kommentare unter dem Video.
Weitere Tests auf thorbentestet.com
Walking Pad kaufen: Darauf solltest du achten
Ein Walking Pad ist ein kompaktes Laufband für Homeoffice und Wohnzimmer. Vor dem Kauf lohnt sich ein Blick auf diese Punkte.
Lauffläche: Eine längere Lauffläche gibt mehr Sicherheit, vor allem für größere Menschen. Achte auf die Angabe zur empfohlenen Körpergröße.
Steigung: Eine einstellbare Steigung macht das Training intensiver, ohne dass du schneller gehen musst.
Belastbarkeit: Prüfe das maximale Benutzergewicht und ob es eine unabhängige Zertifizierung gibt.
Bedienung: Eine Fernbedienung mit Pausenfunktion und ein Silent Mode sind im Homeoffice Gold wert.
Wartung: Laufbänder müssen regelmäßig geölt und bei Bedarf zentriert werden. Praktisch, wenn Werkzeug und Öl dabei sind.
Platz: Miss vorher nach, wo das Walking Pad stehen und verstaut werden soll.
Wie sich das Tretmann Walking Pad Pro im Vergleich zu einem günstigen Einstiegsgerät schlägt, liest du oben in meinem Test.

