NEEWER BP66 im Test: Günstiges Videolicht mit Profi-Ergebnis?
Du fragst dich, warum deine Videos trotz guter Kamera nach Hobbykeller aussehen? Oft liegt es nicht an der Kamera, sondern am Licht. Genau das wollte ich für meinen Kanal ändern.
Für mein Studio-Upgrade habe ich mir das NEEWER BP66 Videolicht-Set mit zwei LED-Panels und Stativen für rund 45 € selbst gekauft. Ich habe es aufgebaut, mit meiner alten günstigen Leuchte verglichen und ein klassisches Drei-Licht-Setup eingerichtet.
Die kurze Antwort: Für rund 45 € bekommst du zwei solide Panels mit stabilen Stativen und angenehm weichem Licht. Für Einsteiger ein günstiger Weg zu einem deutlich professionelleren Bild.
Kurzfazit
Das hat mir gefallen
- Zwei Panels und zwei Stative im Set.
- Stative aus Metall, stabil und mit rutschfesten Gummifüßen.
- Fest verbaute Diffusoren: weiches Licht, das nicht blendet.
- Zehn Dimmstufen, schon 50 % reichen am Schreibtisch.
- Natürliche Hautfarben dank hohem CRI-Wert.
- Aufbau in wenigen Minuten.
- Praktische Tragetasche für den Transport.
Das hat mich gestört
- Keine Abschirmklappen wie bei meiner alten Leuchte.
- Die Farbfilter (Orange und Weiß) brauche ich kaum.
- Für flackerfreies Licht besser ein separates Netzteil nutzen statt den USB-Anschluss am PC.
- Die Panels sind eher klein, für große Räume reicht das nicht.
Geeignet für: YouTube-Einsteiger, Streamer und alle, die am Schreibtisch oder im Homeoffice ein deutlich besseres Bild wollen.
Weniger geeignet für: große Studios oder Aufnahmen, die sehr viel Lichtleistung brauchen.
Mein Testvideo
Im Video siehst du das Unboxing, den Vergleich mit meiner alten Leuchte, den Aufbau und das Ergebnis mit dem Drei-Licht-Setup.
Unboxing: Was ist im Set?
Das NEEWER BP66 Videolicht-Set (Affiliate-Link) kam in einer schicken Tasche mit Griff. Darin:
- zwei LED-Panels mit fest verbauten Diffusoren
- zwei Stative aus Metall
- Farbfilter für jedes Panel, einmal Orange und einmal Weiß
Die Stative haben mich direkt überzeugt: Metall, robust, hochwertig. Die Farbfilter sind eher ein Effekt, Orange zum Beispiel für Sonnenuntergangsstimmung. Ich möchte eher neutrales weißes Licht, damit es professioneller wirkt.
Laut Hersteller liegen die Panels zwischen 3.200 und 5.600 Kelvin, mit einem CRI von 95 und bis zu 750 Lux.
Vergleich mit meiner alten Leuchte
Bisher habe ich eine einzelne günstige Leuchte für rund 20 € genutzt. Für ungefähr das Doppelte bekomme ich jetzt zwei Panels, also pro Licht etwa denselben Preis.
Der Unterschied ist deutlich: Das Stativ meiner alten Leuchte ist aus billigem Metall und super klapprig. Es hat zwar gehalten, stand aber nie wirklich stabil. Ein Pluspunkt der alten Leuchte waren die Abschirmklappen, die das NEEWER-Set nicht hat. Wenn das Licht aber ohnehin besser ist, brauche ich sie ehrlich gesagt auch nicht.
Aufbau
Der Aufbau ist super unkompliziert. Panel auf das Stativ schrauben, kurz drehen, fest. Danach das Stativ mit den Klemmen auf die gewünschte Höhe ziehen, den Standfuß ausklappen, festdrehen und hinstellen.
Der Standfuß ist richtig stabil. Auch wenn ich daran rüttle, passiert nicht viel, und die Gummifüße verhindern ein Wegrutschen.
Mein Tipp: Schließe die Panels nicht per USB an den PC an, sondern nutze ein separates Netzteil. Sonst kann das Licht im Video flackern.
Das Ergebnis: mein Drei-Licht-Setup
Ich habe die beiden Panels links und rechts von mir aufgestellt und ein klassisches Drei-Licht-Setup eingerichtet, wie es viele Studios nutzen:
- Key Light: auf etwa 10 Uhr, das helle Hauptlicht
- Fill Light: auf etwa 2 Uhr, etwas gedimmt, um Schatten aufzuhellen
- Backlight: im Hintergrund meine Govee Lightbars aus dem letzten Test
Ohne die Panels wäre mein Gesicht dunkel, ohne die Govee-Lichter wäre der Hintergrund flach und billig. Die Kombination aus beidem wirkt in meinen Augen richtig hochwertig.
Lichtqualität im Praxistest
Diffusoren: weiches Licht
Die Panels haben fest verbaute Diffusoren. Was das bringt? Ich kann mit eingeschalteten Lichtern in die Kamera reden, ohne geblendet zu werden oder danach Sterne zu sehen.
Helligkeit
Es gibt zehn Dimmstufen. Mir war das besonders wichtig, weil ich Angst hatte, geblendet zu werden. Selbst bei 50 % reicht das Licht für meine Unboxing-Videos locker aus.
Hautfarben
Auch der CRI-Wert passt. Das bedeutet einfach: Meine Haut sieht im Video so aus, wie sie wirklich aussieht.
Lohnt sich das NEEWER BP66?
Wer mit Content Creation startet und kein Licht hat, verschenkt massiv Potenzial. Das NEEWER BP66 ist ein günstiger Weg zu einem professionelleren Bild und ab jetzt das Fundament für meine nächsten Videos.
Im nächsten Test geht es um die Bildqualität für meine Unboxing-Videos, mit einer 4K-Kamera von Ugreen.
Häufige Fragen
Was ist im NEEWER BP66 Set enthalten?
Zwei LED-Panels mit Diffusoren, zwei Metallstative, Farbfilter in Orange und Weiß sowie eine Tragetasche.
Kann man die Helligkeit einstellen?
Ja, in zehn Stufen.
Flackert das Licht im Video?
Das kann passieren, wenn die Panels am USB-Anschluss des PCs hängen. Nutze deshalb besser ein separates Netzteil.
Was ist ein Drei-Licht-Setup?
Ein Hauptlicht (Key Light), ein schwächeres Aufhelllicht (Fill Light) und ein Licht im Hintergrund (Backlight). So wirkt das Bild plastischer und professioneller.
Was bedeutet CRI?
Der CRI-Wert gibt an, wie natürlich Farben wiedergegeben werden. Je höher, desto realistischer sehen zum Beispiel Hautfarben aus. Laut Hersteller liegt er hier bei 95.
Mein Fazit
Das NEEWER BP66 ist ein richtig gutes Einsteiger-Set. Die Stative sind stabil, das Licht ist weich und lässt sich gut dimmen, und die Hautfarben sehen natürlich aus. Abschirmklappen fehlen, und für große Räume sind die Panels zu klein, aber für den Schreibtisch passt das perfekt.
Thorben meint: Für YouTube-Einsteiger und Streamer eine klare Empfehlung. Licht bringt mehr als eine teure Kamera.
Wie gefällt dir mein neues Licht? Würdest du es nutzen? Schreib es mir gern in die Kommentare unter dem Video.
Weitere Tests auf thorbentestet.com
Du fragst dich, warum deine Videos trotz guter Kamera nach Hobbykeller aussehen? Oft liegt es nicht an der Kamera, sondern am Licht. Genau das wollte ich für meinen Kanal ändern.
Für mein Studio-Upgrade habe ich mir das NEEWER BP66 Videolicht-Set mit zwei LED-Panels und Stativen für rund 45 € selbst gekauft. Ich habe es aufgebaut, mit meiner alten günstigen Leuchte verglichen und ein klassisches Drei-Licht-Setup eingerichtet.
Die kurze Antwort: Für rund 45 € bekommst du zwei solide Panels mit stabilen Stativen und angenehm weichem Licht. Für Einsteiger ein günstiger Weg zu einem deutlich professionelleren Bild.
Kurzfazit
Das hat mir gefallen
- Zwei Panels und zwei Stative im Set.
- Stative aus Metall, stabil und mit rutschfesten Gummifüßen.
- Fest verbaute Diffusoren: weiches Licht, das nicht blendet.
- Zehn Dimmstufen, schon 50 % reichen am Schreibtisch.
- Natürliche Hautfarben dank hohem CRI-Wert.
- Aufbau in wenigen Minuten.
- Praktische Tragetasche für den Transport.
Das hat mich gestört
- Keine Abschirmklappen wie bei meiner alten Leuchte.
- Die Farbfilter (Orange und Weiß) brauche ich kaum.
- Für flackerfreies Licht besser ein separates Netzteil nutzen statt den USB-Anschluss am PC.
- Die Panels sind eher klein, für große Räume reicht das nicht.
Geeignet für: YouTube-Einsteiger, Streamer und alle, die am Schreibtisch oder im Homeoffice ein deutlich besseres Bild wollen.
Weniger geeignet für: große Studios oder Aufnahmen, die sehr viel Lichtleistung brauchen.
Mein Testvideo
Im Video siehst du das Unboxing, den Vergleich mit meiner alten Leuchte, den Aufbau und das Ergebnis mit dem Drei-Licht-Setup.
Unboxing: Was ist im Set?
Das NEEWER BP66 Videolicht-Set (Affiliate-Link) kam in einer schicken Tasche mit Griff. Darin:
- zwei LED-Panels mit fest verbauten Diffusoren
- zwei Stative aus Metall
- Farbfilter für jedes Panel, einmal Orange und einmal Weiß
Die Stative haben mich direkt überzeugt: Metall, robust, hochwertig. Die Farbfilter sind eher ein Effekt, Orange zum Beispiel für Sonnenuntergangsstimmung. Ich möchte eher neutrales weißes Licht, damit es professioneller wirkt.
Laut Hersteller liegen die Panels zwischen 3.200 und 5.600 Kelvin, mit einem CRI von 95 und bis zu 750 Lux.
Vergleich mit meiner alten Leuchte
Bisher habe ich eine einzelne günstige Leuchte für rund 20 € genutzt. Für ungefähr das Doppelte bekomme ich jetzt zwei Panels, also pro Licht etwa denselben Preis.
Der Unterschied ist deutlich: Das Stativ meiner alten Leuchte ist aus billigem Metall und super klapprig. Es hat zwar gehalten, stand aber nie wirklich stabil. Ein Pluspunkt der alten Leuchte waren die Abschirmklappen, die das NEEWER-Set nicht hat. Wenn das Licht aber ohnehin besser ist, brauche ich sie ehrlich gesagt auch nicht.
Aufbau
Der Aufbau ist super unkompliziert. Panel auf das Stativ schrauben, kurz drehen, fest. Danach das Stativ mit den Klemmen auf die gewünschte Höhe ziehen, den Standfuß ausklappen, festdrehen und hinstellen.
Der Standfuß ist richtig stabil. Auch wenn ich daran rüttle, passiert nicht viel, und die Gummifüße verhindern ein Wegrutschen.
Mein Tipp: Schließe die Panels nicht per USB an den PC an, sondern nutze ein separates Netzteil. Sonst kann das Licht im Video flackern.
Das Ergebnis: mein Drei-Licht-Setup
Ich habe die beiden Panels links und rechts von mir aufgestellt und ein klassisches Drei-Licht-Setup eingerichtet, wie es viele Studios nutzen:
- Key Light: auf etwa 10 Uhr, das helle Hauptlicht
- Fill Light: auf etwa 2 Uhr, etwas gedimmt, um Schatten aufzuhellen
- Backlight: im Hintergrund meine Govee Lightbars aus dem letzten Test
Ohne die Panels wäre mein Gesicht dunkel, ohne die Govee-Lichter wäre der Hintergrund flach und billig. Die Kombination aus beidem wirkt in meinen Augen richtig hochwertig.
Lichtqualität im Praxistest
Diffusoren: weiches Licht
Die Panels haben fest verbaute Diffusoren. Was das bringt? Ich kann mit eingeschalteten Lichtern in die Kamera reden, ohne geblendet zu werden oder danach Sterne zu sehen.
Helligkeit
Es gibt zehn Dimmstufen. Mir war das besonders wichtig, weil ich Angst hatte, geblendet zu werden. Selbst bei 50 % reicht das Licht für meine Unboxing-Videos locker aus.
Hautfarben
Auch der CRI-Wert passt. Das bedeutet einfach: Meine Haut sieht im Video so aus, wie sie wirklich aussieht.
Lohnt sich das NEEWER BP66?
Wer mit Content Creation startet und kein Licht hat, verschenkt massiv Potenzial. Das NEEWER BP66 ist ein günstiger Weg zu einem professionelleren Bild und ab jetzt das Fundament für meine nächsten Videos.
Im nächsten Test geht es um die Bildqualität für meine Unboxing-Videos, mit einer 4K-Kamera von Ugreen.
Häufige Fragen
Was ist im NEEWER BP66 Set enthalten?
Zwei LED-Panels mit Diffusoren, zwei Metallstative, Farbfilter in Orange und Weiß sowie eine Tragetasche.
Kann man die Helligkeit einstellen?
Ja, in zehn Stufen.
Flackert das Licht im Video?
Das kann passieren, wenn die Panels am USB-Anschluss des PCs hängen. Nutze deshalb besser ein separates Netzteil.
Was ist ein Drei-Licht-Setup?
Ein Hauptlicht (Key Light), ein schwächeres Aufhelllicht (Fill Light) und ein Licht im Hintergrund (Backlight). So wirkt das Bild plastischer und professioneller.
Was bedeutet CRI?
Der CRI-Wert gibt an, wie natürlich Farben wiedergegeben werden. Je höher, desto realistischer sehen zum Beispiel Hautfarben aus. Laut Hersteller liegt er hier bei 95.
Mein Fazit
Das NEEWER BP66 ist ein richtig gutes Einsteiger-Set. Die Stative sind stabil, das Licht ist weich und lässt sich gut dimmen, und die Hautfarben sehen natürlich aus. Abschirmklappen fehlen, und für große Räume sind die Panels zu klein, aber für den Schreibtisch passt das perfekt.
Thorben meint: Für YouTube-Einsteiger und Streamer eine klare Empfehlung. Licht bringt mehr als eine teure Kamera.
Wie gefällt dir mein neues Licht? Würdest du es nutzen? Schreib es mir gern in die Kommentare unter dem Video.

